Es muss nicht immer ein Neuer sein !

 

Foto Bildausschnitt HP ZBook Laptop
Hewlett Packard (HP) ZBook.
HP ist bekannt für HighEnd Mess-
systeme und Computertechnik.
Foto Bildausschnitt IBC Desktp Computer
IBC Computer vom Schreiner.
Ihr Tischler macht's persönlich.

 Zumindest bei Autos der oberen Preisklasse findet diese Aussage oft die Zustimmung kaufwilliger Kunden. Tatsächlich finden Leasing KFZ Rückläufer deutscher Premiumanbieter reißenden Absatz. Und seien wir doch ehrlich ein zwei- oder dreijähriger gut gepflegter Mercedes mit einer Kilometerleistung von unter 100.000 Km, bzw. einer zu erwartenden Motor-Lebensdauer von über 200.000 oder 300.000 km kann so eine sinnvolle Alternative zum Neukauf eines Autos darstellen. Nun stellt sich die Frage, gilt dieser Ansatz auch für andere hochpreisige Güter? Sofort in den Sinn gekommen, sind mir dabei meine Computer und Notebooks. Habe ich mich noch vor etlichen Jahren für ein neues - der unteren Preisklasse angehörendes Notebook in der Kategorie €500,00 - €1000,00 - entschieden, so waren diese erstaunlicherweise bereits kurz nach Ablauf der Garantiezeit defekt. Bei dem ersten Gerät war es die Ladeelektronik, beim zweiten Gerät der Akku und beim dritten Gerät die Grafikkarte die ihre Dienste bereits nach relativ kurzer Zeit verweigert hat. Erwähnt werden muss, dass sich auch das billige Plastikgehäuse, welches sich bei intensiverem Gebrauch selbständig zerlegte oder auch die mehr als mangelhafte Tastatur. Mein Glück war es dennoch, dass ich schon von anno dazumal bis heute, bei einem renommierten Telekommunikationsanbieter zu arbeiten. Auf Grund meiner Tätigkeit als Nachrichtentechniker somit immer mit den höchstwertigsten Computer und Notebooks ausgerüstet werde. Da es sich um Leasinggeräte handelte wurden alle drei Jahre die Geräte gegen neue – aktuelle Technik, ausgetauscht. Ich stellte mir damals die Frage was denn mit den Leasingrückläufer wohl passieren würde – schließlich waren diese Geräte alle noch in einem hervorragenden, sowohl optischen als auch technischen Zustand. Rein zufällig habe ich dann von einem Arbeitskollegen erfahren, dass er bei Bedarf, sowohl für sich als auch Bekannte - Notebook oder Computer immer bei renomierten Firmen für Leasingrückläufer erwirbt. Also habe ich vor ca. sechs Jahren den Entschluss gefasst ebenfalls ein solches Leasinggerät mir anzuschaffen. Geworden ist es dann ein HP EliteBook mit i7 Prozessor, Full HD Auflösung und 8GB Arbeitsspeicher. Für jene Zeit ein Top-Gerät und das für gerade mal knapp € 500,00. Obwohl das Gerät bei mir jeden Tag im Einsatz ist und das Gerät schon manchmal ruppigeren Bedingungen wie z. B. Reisen mit Bus und Bahn etc. ausgesetzt wird, arbeitet es nach wie vor zuverlässig und ohne Probleme. Selbst der Akku ist nach so langer Zeit noch in Ordnung. Einziges „Face Lifting“ welches das Notebook vor gut zwei Jahren bekommen hat, ist ein Upgrade auf Win 10 und eine schnelle SSD Festplatte. Noch kann mit dem Gerät rasch und zügig gearbeitet werden. Umgerechnet auf die Jahre belaufen sich somit die jährlichen Kosten vielleicht auf ca. € 100.00 p.a. ein wirklich hervorragender Wert. Gerade in Bereichen der Technik, wie beispielsweise im Amateurfunk oder in der Elektronik, geht der Trend in Richtung Simulationssoftware. Was früher bestenfalls nur Universitäten oder finanzkräftigen Firmen zur Verfügung stand kann mittlerweile auch von Hobbyelektronikern oder Amateurfunkern genutzt werden. So können beispielsweise ganze Funknetze simuliert werden und die Ausbreitungsbedingungen - abhängig vom Standort der gewählten Antennen - relativ genau berechnet werden. Ebenso gibt es auch Softwareprogramme, um elektronische Bauelemente /Baugruppen / Filter oder Antennen zu simulieren. Das spart natürlich Zeit und Geld. Dies ist auch der Grund, weshalb ich mir wieder eine neue „high performance“ Workstation ein HP ZBook mit i7 QuadCore Prozessor 32 GB Arbeitsspeicher sowie eine 1TB SSD Festplatte für unter € 900,00 gegönnt habe. Ob ich das Gerät nach 9 Jahren immer noch verwenden werde kann ich natürlich nicht sagen. Aber auch nach 4 ½ Jahren belaufen sich die jährlichen Hardware Kosten gerade mal auf € 200,00 und das ist für ein Gerät dieser Klasse einfach unschlagbar. Aber auch bei DeskTop Rechnern bzw. Workstations gibt es beispielsweise von HP tolle Geräte zum absolut günstigen Preis. Diese Geräte eigenen sich ebenso hervorragend für Aufgaben in Gewebe, Industrie oder auch im Privatbereich. Und wichtig, auch im Servicefall sind Ersatzteile problemlos zu bekommen.
Fazit: Es macht schon Sinn sich anstelle taiwanesischem Billigschrott – auch wenn vielleicht noch ein vertraut klingender Markenname aufgedruckt sein mag, doch für ein Computermodel eines renommierten Computerbauers zu entscheiden - auch dann wenn es sich nicht mehr um ein brandaktuelles Gerät handelt. Darüber hinaus können mit einem längeren Lebenszyklus der verwendeten Geräte wertvolle Rohstoffe gespart, bzw. die Umwelt entlastet werden .

Anmerkung: Für die in diesem Beitrag angeführten Markennamen, Firmennamen und Warenzeichen gilt: Alle Rechte liegen bei den jeweiligen Inhabern.

 GNU

REichsbürger, Identitäre was ist das??
Gibt es so was auch in Österreich??

Reichsbürger

  •  sind Spinner (verrückt sind immer die Andern)
  • hohe Gewaltbereitschaft
  • haben Realitätsverlust
  • sind beispielsweise in sozialen Medien gut vernetzt
  • sind Staatsverweigerer
  • erkennen keine Bescheide oder Gerichtsbeschlüsse an
  • leugnen die Existenz der Bundesrepublik Deutschland
  • picken sich heraus was ihnen gerade passt
  • weigern sich Steuern zu zahlen

das sind nur einige Gedanken die einem zum Thema Reichsbürger ad hoc einfallen.

Foto Deutscher Reichsbürger Reisepassn
Reichsbürger eine Gefahr für die
demokratische Gesellschaft?

Wikipedia weiß aber mehr darüber zu berichten. So wird in Deutschland von ca. 19.000 Sympathisanten ausgegangen - ein nicht unerheblicher Teil scheint auch militant zu sein und ist bewaffnet. Nach neuster Erkenntnis besteht auch eine Große „Schnittmenge“ zu rechtsextremen Vereinigungen. Seitens offizieller deutscher Regierungsstellen wurde das „Reichsbürger“ Problem unterschätzt. Erst mit den Schussattacken auf die Polizei – ein Polizist ist an den Folgen gestorben, bzw. weitere wurden verletzt, wurde die Gefährlichkeit dieser Gruppierungen hinaufgestuft. Die Identitären oder auch besser bekannt unter dem Begriff „Identitäre Bewegung“ wurde in Frankreich begründet und hat auch Ableger in anderen Europäischen Staaten, so z.B. in Österreich. Auch sie sind dem rechtsextremen Spektrum zuzurechnen und vertreten dem entsprechend auch praktisch idente Ideen, wie die Reichsbürger oder andere rechtsextremistische Gruppierungen. In Österreich wurde in der jüngeren Vergangenheit gegen Identitäre (Staatsverweigerer) vorgegangen. So hat beim Landesgricht in Graz erstmal in der Zweiten Republik ein aufsehenerregender Prozess wegen Hochverrat stattgefunden. Mit dem grauenhaften Massaker in Christ Church Neuseeland und der Spende des Attentäters an den Anführer der Identitären in Österreich sind diese wieder einmal mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gelangt. Wie aus den österreichischen und internationalen Medien zu entnehmen ist, gibt es auch Verbindungen zu der rechtspopulistischen freiheitlichen Partei Österreichs. Was sind mögliche Gründe / Auslöser die den Zulauf zu diesen Gruppierungen begünstigen: Experten meinen, dass schon das persönliche Unvermögen am wirtschaftlichen Erfolg teilhaben zu können, verbunden mit dem Gefühl zu kurz gekommen zu sein, dazu führt sich derartigen Gruppen anzuschließen. Allzu oft seien es aber auch eine finanzielle Schieflage oder auch nur bei Gericht in einer Angelegenheit nicht Recht bekommen zu haben, die zu diesem Schritt führen können.

 

 

 MiBa

Draghi Sei Dank?!?

 

Bild Mausefalle mit Geldscheine
Schuldenfalle? Der Schein jemand sei
Eigenümer einer Immobilie kann
trügen. Immer öfter ist die Bank der
wahre Eigentümer.

Die nun schon über 10 Jahre anhaltende Finanzpolitik der EZB, die sogenannte Null Prozent oder die Politik des billigen Geldes zeigt auch in Vorarlberg ihre Wirkung. Großzügig dimensionierte Industrie- und Gewerbehallen werden in großer Anzahl errichtet. Aber auch die Wohnbaufirmen und der private "Häuslebauer" erfreut sich über das billige Geld. Gebäude schießen schon wie Pilze aus dem Boden - mit dem Nachteil, dass kaum mehr leistbare Baugründe verfügbar sind. Auch Banken stehen im Wettbewerb und nutzen die Gunst der Stunde um ihre Geschäfte zu machen. Waren früher noch für die Immobilienfinanzierung neben einem erheblichen Eigenmittelanteil noch ein sicheres Einkommen Voraussetzung, bzw. die Empfehlung der Bank den Kredit respektive die monatliche Kreditrate so zu wählen, dass maximal ein Drittel des verfügbaren Familieneinkommens für die Bedienung der Kreditschuld vorzusehen sei, scheinen diese Grenzen heute niemanden  mehr zu interessieren.

Wie aus der Fernsehwerbung zu entnehmen ist werden immer wieder "Null Prozent" Finanzierungen beispielsweise für den Kauf eines privaten PKW's (Laufzeit 10 Jahre bis zur Höhe von max. 75.000,00 Euro) angeboten. Scheinbar wird der Eindruck vermittel, als gebe es gratis Geld und Mann/Frau brauche nur noch zuzulangen. Es stellt sich nun die Frage, gibt es dennoch Kriterien welche erfüllt werden müssen um an den unendlichen Geldtopf zu gelangen??

Tatsächlich gibt es Personen die von diesem Geldsegen ausgenommen sind. Ein Gespräch mit einer befreundeten Bankangestellten bringt es ans Tageslicht. Auch die Banken wollen ihre Sicherheiten und dabei natürlich noch etwas Geld verdienen. Für Personen - wie es die Bankangestellte etwas trocken formulierte, die schon "End of life" sind, also sich im Pensionsalter befindet sieht es schlecht aus. Bei einer differenzierten Betrachtung wird aber klar, es gibt unter bestimmten Voraussetzungen auch für ältere Bankkunden noch Kredite. In diesen Fällen sichern sich die Banken mit dem Kreditvertrag respektive entsprechendem Grundbucheintrag auch gleichzeitig die Liegenschaft, was bei den nach wie vor exorbitant steigenden Grundstückspreisen ein sehr lukratives Geschäft darstellt. Tja die Boni der kleinen und großen Bankmanager wollen halt auch bezahlt werden und vielleicht kommt der eine oder andere "Jungbankmanager" so zu seinem günstigen Baugrund oder Liegenschaft.

Für unser hypothetisches Beispiel gehen wir von einem fiktiven Interessenten für einen Bankkredit aus. Wir nehmen an er ist männlich und wir nennen ihn mal Herrn Bertele. Wie der Name uns vielleicht verraten möchte ist er aber kein Schwabe. Er ist ca. 65 Jahre alt, hat eine angeborene Rechenschwäche aber trotzdem die Sonderschule erfolgreich abschließen können. Darüber hinaus hat er nie besonders viel gearbeitet, verfügt deswegen auch über kein eigenes Vermögen und kann nach Hinzurechnung der staatlichen Mindestsicherung über ein monatliches Einkommen von ca. 800,00 Euro verfügen. Nun hat Herr Bertele  aber etwas geerbt (vielleicht auch nur ergaunert), möchte die nicht in seinem Besitz befindlichen Anteile von den Miteigentümern übernehmen und hat deswegen etwas Finanzbedarf. In unserem Beispiel gehen wir von einem Fehlbetrag von  200.000,00 Euro aus, wobei 100.000,00 Euro für die Ausbezahlung der Miteigentümer angenommen wird und weitere 100.000,00 für die Abdeckung der im Laufe der Jahre angesammelten Altschulden, sowie der noch offenen Notar- Anwalts- und Gerichtskosten etc. benötigt werden. Wegen des Alters und des erhöhten Ausfallsrisikos  wäre die Bank oder der Investor noch bereit für maximal 60 Monate, also 5 Jahre zu 3% p.a. Geld auszuleihen. Nachdem nun die Eckdaten bekannt sind können wir nun meinen Lieblingstaschenrechner, einen alten TI-83Plus mit eingebauten "Finanzfunktionen" dazu befragen, wie hoch denn eine Monatsrate ausfallen würde.

Kapital:  € 200.000,00
Kreditdauer:  60 Monate (5Jahre)
Kreditzinssatz:  3%
Endfälliger Restbetrag:  € 0,00
montl. Kreditrate:  € 3.590,14

Natürlich braucht man hier kein Finanzexperte sein um zu erkennen, dass mit der verfügbaren monatlichen Pension sich dieses Rechenbeispiel bei weitem nicht ausgehen wird. Aber auch bei einer angenommen Laufzeit von 180 Monate also 15 Jahre - der Kreditnehmer müsste dann bis zu seinem achtzigsten Lebensjahr € 1.377,27 monatlich bezahlen, ist schlicht weg unmöglich. Selbst wenn Herr Bertele nur die Kreditzinsen bedient - die Kreditsumme also Endfällig stellen lässt, bleibt eine monatliche Zinslast von € 493,25. Mit einem Einkommen von gerade Mal € 800,00 könnte Herr Bertele wohl nicht überleben. Es wäre dann nur noch eine Frage der Zeit bis die Bank oder der Investor die Immobilie übernehmen würde und Herrn Bertele auf Staatskosten in ein Seniorenheim abschieben ließe, um so den Schuldenberg nicht weiter anwachsen zu lassen, respektive so früh als möglich in den Besitz der Liegenschaft zu gelangen. Also ein Szenario wie es Herr Bertele sich wohl in seinen schlimmsten Träumen nicht vorstellen könnte.

Wie hatte doch der JoKi gemeint.

Geld macht glücklich,
wenn man rechtzeitig drauf schaut
das man's hat wenn man's braucht !

 MiBa

Immer mehr Ältere sind verschuldet !

 

Foto Alter Mann
Old Man

Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung "SZ" würde die Überschuldung von Senioren zügig voranschreiten. So sei in Deutschland jeder Zehnte überschuldet. Immer mehr alte Menschen in Deutschland seien nicht mehr in der Lage ihre Rechnungen zu bezahlen.

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung bestätigt in einer Analyse, dass 70 Prozent der befragten Frauen und 53 Prozent der befragten Männer darauf angewiesen sind, im Alter arbeiten zu gehen. Experten prognostizieren, dass das Problem der Altersüberschuldung noch zunehmen wird. Die finanziellen Reserven der Betroffenen sind zudem begrenzt. 

Auch wegen der steigenden Mieten wird die Sicherung des gewohnten Lebensstandards für immer mehr Senioren unmöglich. Die Mietbelastung liegt bei den meisten Rentner bei über 50 Prozent des Einkommens. Kritisch wird es aber schon bei über 30 Prozent.

 

MBa

 

Digitalisierung, Datenschutz und deren Risiken im Alltag.

 

Mit der fortschreitenden Digitalisierung einerseits, sowie der rasanten Entwicklung in puncto Leistungsfähigkeit - bei gleichzeitigem Preisverfall einzelner computertechnischer Komponenten - kommen vermehrt nicht nur kleinere Firmen sondern auch schon einzelne Personen / Dienstleister in die Lage große Datenmengen zu sammeln und auch zu archivieren. Begünstigt werden die Möglichkeiten zudem durch die heute gängigen Smartphones und auch die große Anzahl – meist nur unzureichend gesicherter WLAN Netze. Waren bis vor einigen Jahren diese Möglichkeiten nur Behörden oder großen Unternehmungen vorbehalten, besteht heute de facto für Jedermann die Möglichkeit der „Datenvorratshaltung“. Während die großen Firmen aus der Kommunikationsbranche oder auch Banken und Versicherungen durchwegs sehr gewissenhaft und penible mit Ihren Kundendaten umgehen und auch durch strenge Datenschutzvorschriften, Verhaltenscodexe und durch permanente Schulungen der Mitarbeiter die Daten vor möglichem Missbrauch schützen, fehlen die vorhin genannten Maßnahmen meist bei Kleinunternehmen oder Einzeldienstleistern zur Gänze. Hinzu kommt, dass ein erheblicher Teil der Gewerbetreibenden, Arztpraxen, etc. meist über keine eigenen Sicherheitsbeauftragten oder IT Experten im Unternehmen verfügen. In den meisten Fällen werden – nicht zuletzt wegen des enormen Kostendrucks diese IT Tätigkeiten nichtzertifizierten Dienstleistern oder auch kleinen Computerhändlern anvertraut. Geradezu schon fahrlässig erlangen somit betriebsfremde Personen Zugang zu vertraulichen Daten auf Fileservern, zu ungeschützten Sicherheitsschlüssel bei WLAN Netzwerken oder zu Telefonlisten in Telefonanlagen. Aber auch wenn die vorhin aufgefürten Experten das Haus schon verlassen haben, besteht immer noch Gefahr durch missbräuchliche Verwendung von zuvor eingerichteten Fernwartungen bei Servern bzw. auch Telefonanlagen. Es besteht dann mit praktisch minimalem Aufwand die Möglichkeit, auch große Datenmengen in kürzester Zeit zu kopieren oder auch Telefongespräche mit zu verfolgen. Wird bei Großunternehmen jeder Zugriff auf Daten in den Systemen mit protokolliert und ist damit auch im nachhinein jederzeit nachvollziehbar, wer wann Einsicht in Daten genommen hat, ist das bei kleinen bzw. Kleinstunternehmern oder Einzeldienstleistern nicht möglich. Ebenso führt Datenmissbrauch bei Großunternehmen in Regel zu einem Strafverfahren und bei schuldhaftem Verhalten zur fristlosen Entlassung des Delinquenten.

Was kann nun gemacht werden, dass auch kleine Gewerbebetriebe, Arztpraxen etc. vor einem möglichen Datenmissbrauch geschützt sind? 
  • Lassen Sie nie Betriebsfremde allein an Ihre EDV (Computer, Server, Telefonanlagen, Router, etc.)
  • Verweigern Sie die Installation von Programmen zur Fernwartung von Computer, Server, Telefonanlage, Router, etc.) 
  • Geben Sie keine Passwörter bekannt, bzw. ändern Sie diese unverzüglich nach Bekanntgabe an Dritte.
  • Geben sie keine Sicherungsdateien, Backups oder Images aus der Hand.
  • Bitten Sie den Mitarbeiter sein Smartphone auszuschalten und vergewissern Sie sich, dass nicht illegal Videos oder sonstige Aufzeichnungen gemacht werden. Auch wenn es anfangs noch nicht den Anschein erweckt. Video und Tonaufzeichnungen können geschnitten, verändert, manipuliert und zu einem späteren Zeitpunkt gegen Sie verwendet werden. 
  • Ferner setzen Sie auf Ihren Hausverstand, seien Sie misstrauisch. Recherchieren sie im Vorfeld, ob jene Personen zuverlässig und vertrauenswürdig sind oder ob im Internet bereits mögliche Straftaten oder Verurteilungen bekannt sind. Prüfen Sie ferner ob der IT Experte Ihres "geringsten Misstrauens" nicht noch andere Geschäftsfelder bedient, wie z. B. die Überwachung von Personen und Gebäuden anbietet, oder aber auch Betreiber von Betrugs-Info-Plattformen im Internet ist. Meistens ist es gerade dieses Klientel, welches sorglos mit dem Datenschutz umgeht oder auch wenn es für sie opportun erscheint vor Missbrauch nicht zurückschrecken.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich euch einladen bei unserer aktuellen Umfrage mitzumachen. Das Thema lautet diesmal:

Würden Sie einem Unternehmer oder Dienstleister, welcher nachweislich sorglos oder aber gezielt missbräuchlich mit dem Datenschutz umgeht, Zutritt zu Ihrer EDV Anlage gewähren?

Ebenso besteht auch die Möglichkeit diese Thematik im Forum der Langenegg.info zu diskutieren und sich mit anderen Forenmitglieder auszutauschen. Vielleicht gibt es auch Datenschutzmissbrauchsfälle aus Langenegg oder aus der Region die ihr im Forum bekannt machen möchtet.

Auf viele Beiträge freut sich Eure Sys@Mina.

 

Gemeinsame Notfunkübung mit dem öserr. Bundesheer und den Funkamateuren.

 

Bild AuroraBolearis
Sonneneruption

Wie die Jahre zuvor wurde auch dieses Jahr am 1. Mai in Österreich eine Notfunkübung abgehalten. Neben dem Bundesheer und den Bezirkshauptmannschaften waren auch die A1Telekom und natürlich die Amateurfunker mit eigener Notstromversorgung mit dabei. Die Übungsannahme lautete diesmal ein "Solar Flare" enormen Ausmaßes hat Telekommunikationsanlagen aber auch Anlagen der Energieversorgung großflächig zum Erliegen gebracht. Laut der Übungsvorgabe sollten nach dem ersten Abklingen des Solare Flares das Bundesheer versuchen mit den einzelnen Bezirkshauptmannschaften via Funk Kontakt aufzunehmen. Des Weiteren versuchten in der Übungsannahme zwei Teams der A1Telekom zusammen mit der Zentrale im Arsenal wichtige Netzknoten der A1 Telekom wieder in Gang zu setzen. Dabei wurden auch Amateurfunkstationen mit eigener Notstromversorgung zur Nachrichtenübermittlung miteingebunden.

Was eigentlich ist ein "Solar Flare"?

 

Bild AuroraBolearis
Aurora Borealis

Als Solar Flare werden Sonnenwinde bezeichnet, die durch Eruptionen auf der Sonne entstehen. Es werden dabei von der Sonne riesige Mengen von geladener Materie in das Weltall geschleudert. Solche Sonnenstürme können einmal die Woche oder auch mehrfach am Tag auftreten. Wie die Wissenschaft herausgefunden hat, gibt es auch einen direkten Zusammenhang mit den sogenannten Sonnenflecken, welche einem elfjährigen Zyklus folgen. Kleinere solcher Sonnenstürme gehören sozusagen zum Alltag und können eventuell zu Störungen des Funkverkehrs oder von Navigationssysteme für mehrere Minuten oder Stunden führen. Abgesehen davon können dieser Ereignisse an den Polkappen der Erde als Polarlicht oder Aurora Borealis bzw. Aurora Australis beobachtet werden. Das Magnetfeld der Erde wirkt als Schutzschild und verhindert weitgehend, dass die geladenen Materieteilchen die Erde erreichen. Am Nord- bzw. Südpol jedoch wo die magnetischen Felder in die Erde aus- bzw eintreten kollidieren die geladenen Teilchen mit der Erdatmosphäre und setzen dabei Photonen frei - was eben zu den vorhin genannten Polarlichtern führt.

Was ist nun so gefährlich an diesem "Solar Flare"?

1859 ereignete sich der erste dokumentierte Solar Flare (Carrington flare). Bei dieser wurde eine enorme Menge geladener Materie in Richtung der Erde geschleudert. Folgen waren eine massive Störung des Erdmagnetfeldes, sodass Polarlichter bis weit in den Süden zu beobachten waren. Zudem waren in Europa (auch in Wien) über mehrere Stunden Telegraphie Verbindungen nicht nutzbar. Auch wenn die Batterien von den Telegraphie Leitungen abgetrennt wurden standen diese noch auf Grund der enormen Ladungsverschiebungen unter hoher Spannung. Experten vertreten die Meinung, dass unter ähnlichen Verhältnissen wie sie 1859 bestanden, heute nicht nur Satelliten gestützte Kommunikations- und Navigationssysteme sondern auch terrestrische Kommunikationssysteme zerstört werden könnten. Darüber hinaus müsse wohl auch im Bereich der Energieversorgungsinfrastruktur mit Zerstörungen gerechnet werden. Eine Instandsetzung der Infrastrukturen könnte dabei Wochen, Monate wenn nicht Jahre in Anspruch nehmen. Zweifelsohne wäre mit massiven Einschränkungen zu rechnen.

Was für einen Nutzen hat diese Notfunkübung?

Manch einer fragt sich wieso diese Amateurfunkstellen in der heutigen Zeit noch benötigt werde oder fühlt sich möglicherweise durch die vorhandenen Antennenanlagen bedroht, bzw. vertritt vielleicht auch die Meinung es sei schon ausreichend wenn in einem Katastrofenfall erst die Funkanlagen errichtet werden. Wie das Amateurfunkgesetz zum Ausdruck bringt sind Amateurfunkstelle auch geleichzeitig Notfunkstellen und erfüllen somit in einem Katastrofenfall zusammen mit anderen Organisationen wie beispielsweise dem Bundesheer, oder den Bezirkshauptmannschaften eine wesentliche Aufgabe in der Notfallkommunikation. Glücklicherweise sind wir zumindest in unseren Breiten mit Katastrofen nur sehr selten konfrontiert - umso wichtiger erscheint daher die Abhaltung von regelmäßigen Übungen um gerade bei Notfälle oder Katastofen die Abläufe zu kennen und so nicht gefahrzulaufen im Chaos zu versinken. Angemerkt seien hier beispielsweise die Feuerwehren, die regelmäßige Übungen abhalten und dadurch in die Lage versetzt werden im Ernstfall rasche und professionelle Hilfe gewährleisten zu können. Ein weiterer wichtiger Aspekt sind auch die Erkenntnisse die aus jeder dieser Übungen gewonnen werden können. So ist es möglich die Qualität und den Nutzen kontinuierlich zum Wohle Aller zu verbessern. Gerade Behörden, öffentlichen Institutionen oder auch große Kommunikationsunternehmen haben die Bedeutung einer gut funktionierenden Notfallkommunikation und hier besonders das Potential des Amateurfunks erkannt.

Wer sich für das Thema interessiert findet dazu im Internet reichlich Informationen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sonneneruption

https://www.youtube.com/watch?v=nmDZhQAIeXM

https://science.nasa.gov/science-news/science-at-nasa/2008/06may_carringtonflare/

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/wissenundtechnik/am-rand-des-weltalls-filmte-die-nasa-ein-phänomen-das-sonst-nur-astronauten-zu-gesicht-bekommen/ar-BBL7Cs8?ocid=ems.msn.05182018

 

 GNU

 

Wird Österreich das neue Griechenland?

 

In ihrem Artikel berichtet das Nachrichtenmagazin "Die Presse"  die Österreicher seien weit höher verschuldet als die anderen Europäer. Wärend die Schulden im EU Durchschnitt bei €8.000,00 lägen, stünden die ÖsterreicherInnen durchschnittlich mit € 15.600,00 in der Kreide. In Österreich seien zwar weniger Menschen verschuldet, diejenigen aber mit Schulden dafür umso mehr, so das Nachrichtenmagazin.

Zitat: Die Presse
Im Durchschnitt sind den Angaben zufolge 49 der Befragten frei von Privatschulden, in Österreich demnach sogar 57 Prozent. Nur die Niederländer mit 68 Prozent liegen besser als die Österreicher. Auch wenn mit zunehmenden Alter der Schuldenstand zurückgeht, hat die Generation 55plus noch Privatschulden von 12.700 Euro; aber fast um die Hälfte weniger als die 25- bis 34-Jährigen mit 23.900 Euro.
Fast die Hälfte der in Österreich Befragten gab übrigens keine Auskunft über ihren Schuldenstand: 14 Prozent gaben an, ihn nicht zu kennen, 34 Prozent wollten über die Höhe keine genaue Auskunft geben. Aus den Antworten der Übrigen lässt sich laut Institut folgendes ableiten: Männer haben mit 17.300 Euro im Schnitt mehr Schulden als Frauen (13.600 Euro).

Quellenangabe: Die Presse

 

GNU

Der Transistor ist 70 geworden.

 

Universal transistor BC548.
Universal NPN Silizium Transistor BC548

Am Vortag des Heiligabend, am 23.12. 1947 wurde in den Bell Labs von John Bardeen, Walter Brattain und William Shockley der erste Transistor überhaupt zum Laufen gebracht. Mit der Erfindung des Transistors wurde eine revolutionäre Entwicklung in der Elektronik in Gang gesetzt. In den 60iger Jahren hat dann die Verdrängung der bis dahin verwendeten energiehungrigen Elektronenröhren einegesetzt. Heute werden auf einem Siliziumplättchen von wenigen mmmehr Transistoren untergebracht als Menschen auf der ganzen Erde leben - Tendenz steigend. In einem einzigen Smartphone befinden sich zig Milliarden Transistoren.

GNU