Missbrauchsfälle im Bregenzerwald

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Lil.Rose
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Missbrauchsfälle im Bregenzerwald

Beitrag von Lil.Rose » 01 Dez 2017, 14:57

Aktuell hören wir fast schon täglich über neue Missbrauchsfälle. Sei es Hollywood oder auch der österr. Schiverband. Aber auch die Kirche, Kinderheime, Pflegeheime oder Schulen sind davon betroffen. Nur der Bregenzerwald scheint eine Insel der Glückseeligen zu sein. Oder gibt es doch auch Missbrauchsfälle im Bregenzerwald und ist es vielleicht ein Tabu darüber zu sprechen, wenn beispielsweise jemand begrabscht wird oder einer alten dementen Person das ganze Hab und Gut geraubt wird und ins Pflegeheim "entsorgt" wird? Bei entsprechender Recherche im Internet stößt man immer wieder auf Ungereimtheiten. Allso wenn auch ihr von Missbrauch, Folter, Lüge, Betrug, Bestechung, Vertuschung oder alles was Ethik, Anstand, Moral und Menschenwürde zuwider laufen Kenntnis erlangt habt oder auch selbst Opfer wurdet, bringt es an die Öffentlichkeit damit die Täter bekannt werden.
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WäldarKaNödJedarSin
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Re: Missbrauchsfälle im Bregenzerwald

Beitrag von WäldarKaNödJedarSin » 13 Dez 2017, 19:32

E deam subara ländle und no subarar would git as so eats nöd. Und sos weadas glei undere gförbad.

GNU
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Re: Missbrauchsfälle im Bregenzerwald

Beitrag von GNU » 14 Dez 2017, 21:43

Es kann wohl davon ausgegangen werden, dass im Bregenzerwald oder auch in Vorarlberg - über einen längeren Zeitraum betrachtet - nicht mehr oder weniger Missbrauchsfälle sich ereignen, als anderswo in der Republik. Möglicherweise mag es in der Region, (vielleicht mentalitätsbedingt?!) des öfteren Personen geben, die versuchen auf die Justiz Einfluss zu nehmen. Das heißt aber noch lange nicht, dass sich Richter auch beeinflussen lassen. Gerade sie wissen sehr wohl, dass schon der Verdacht einer Beeinflussbarkeit, ihrer Reputation Schaden zufügen würde, ganz zu schweigen, dass sie sich dadurch auch einer gewissen Erpressbarkeit aussetzen würden. Die Justiz hat gerade in der jüngeren Vergangenheit bewiesen, dass sie sehr wohl Missbrauchs- oder Korruptionsfälle (Fall Ratz) in den eigenen Reihen aufzeigt und auch entschlossen dagegen vorgeht. Behauptungen wie sie überwiegend von Wutbürger, Verschwörungstheoretiker oder sogenannten Reichsbürger regelmäßig in Internetforen, wie beispielsweise Betrugs.Info http://betrugs.info oder auch den „Ceiberweibern“ https://alexandrabader.wordpress.com/20 ... -republik/vorgetragen werden, lassen doch einen gewissen Realitätsverlust erkennen. Oft sind es aber einfach auch psychisch angeschlagene Personen, die vielmehr einer psychologischen Betreuung bedürfen.

Alexa
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Re: Missbrauchsfälle im Bregenzerwald

Beitrag von Alexa » 15 Dez 2017, 20:32

Mann - oh - Mann, voll krass die Bader. Wer hat'n die Alte losgelassen.

Veronika
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Re: Missbrauchsfälle im Bregenzerwald

Beitrag von Veronika » 18 Dez 2017, 19:42

Also ich kann einen Fall aus dem Bregenzerwald schildern: Eine Frau verliert in ihrer Kindheit beide Elternteile! Im jungen Erwachsenenalter wird sie von ihrem Schwager, ihrem Schwiegervater und ihrem Mann um Teile ihres Vermögen betrogen, alle hatten gemeinsam - alle wollten sie nur ihr BESTES nämlich ihr GELD! Der Verlust der Eltern war traumatisch gewesen, aber auch das Verhalten ihrer Anverwandten beeinträchtigte sie ihr Leben lang. Zeitlebens ging es ihr um Ehrlichkeit und Gerechtigkeit. Sie hat drei Kinder die ihr ein und alles waren, auch als zwei auszogen blieb die tiefe Verbundenheit bestehen. Der Älteste aber blieb unverheiratet in der Pension Mama. Durch seinen Schritt in die berufliche Selbständigkeit hatte er mit erheblichen Problemen zu kämpfen, die er trotz finanzieller Unterstützung - und auch Hilfe in jeglicher Art sowohl von der Mutter als auch von den Geschwister nicht in den Griff bekam. So wurde er Alltag aller nicht nur massiv verändert bzw. beeinträchtigt und zwar nicht nur durch das Kommen und Gehen von Kunden, Firmenvertretern etc. zu allen Zeiten, sondern auch dadurch, dass im privaten Wohnhaus für das Geschäfts-Büro, eine große Ausstellungsfläche, ein Warenlager, eine Tischlerwerkstatt, später eine Server- u. Kommunikationszentrale etc. ...Räumlichkeiten beansprucht bzw. Räume zweckentfremdet wurden. Auch im Aussenbereich wurde mehr und mehr vollgestellt, was den Spott der Bevölkerung (Fastnachtszeitung!) nach sich zog. Eine gravierende Sache die dazu kam war, dass diese Räume nicht sauber instand gehalten wurden sondern in einem „Messiechaos“versanken. Dies bedeutete gesellschaftliche Isolation und große psychische Belastung. Aktive Unterstützung und gutes Zureden diesen Zustand wieder auf ein menschenwürdiges Niveau zu bringen führte zu nichts. Als sich der Gesundheitszustand der Mutter verschlechterte und die Geschwister allein nicht mehr die nötige Hilfe erbringen konnten, haben sie um Hilfe beim Casemanagement ersucht. Aber anstatt dessen die Bedürfnisse der Mutter zu erkennen, nötigte der älteste Sohn seine Mutter zu einer notariellen Vorsorgevollmacht mit weitreichenden Befugnissen. Von da an fühlte sich die Mutter von ihm bedroht, sie wollte ihr Haus (ihre Sicherheit!) behalten, er verbot ihr den Umgang mit den beiden anderen Kindern, setzte sie massivst unter Druck und versagte ihr jegliche Hilfe. Das Casemanagement riet den Geschwistern dringend zu einem Sachwalterschaftsantrag bei Gericht. Dieser dauerte von Februar bis Juni also fünf Monate. In dieser Zeit (im Februar!) nötigte der älteste Sohn die Mutter einen Übergabevertrag vor dem Notar in Bezau zu unterschreiben (ein Jahr später verklagte er genau diesen Notar, weil der angeblich versäumt hatte die Übergabe in das Grundbuch eintragen zu lassen?!?) und um ganz sicher zu gehen wurde sie im April, wieder zum selben Notar/iat in Bezau - der auch Kenntnis vom laufenden Sachwalterschaftsverfahren hatte - gebracht um ein neues Testament zu alleinigen Gunsten des ältesten Sohnes zu unterschreiben. Obwohl im neurologischen Gutachten steht, dass die Mutter fremd beeinflussbar ist, sah der Notar samt Angestellten darin keinen Hinderungsgrund eine schüchterne und demente Frau, die angeblich vom ältesten Sohn vor der Notariats-Tür abgesetzt bzw. durchgeschoben wird, einfach so ein Testament unterschreiben zu lassen. Sie, die ihr Leben lang bis an ihr Lebensende ihrem Grundsatz treu blieb alle drei Kinder gleich zu behandeln und kein Kind den anderen vorzuziehen.
Meines Erachtens ist das ein Beispiel von Mißbrauch im Bregenzerwald und zwar sowohl der einzelnen Person, also des ältesten Sohnes, als auch von Seiten des Notars. Schlichtweg unfassbar!!!!

Übrigens ist dieser Mutter im Mai des besagten Horrorjahres, regelrecht die Flucht zu ihrem jüngeren Sohn und dessen Lebensgefährtin gelungen. Beide haben gemeinsam mit der Schwester, für die Pflege und das Wohlbefinden der Mutter in einem liebevollen und schönen Zuhause gesorgt. Sie hat ihren Lebensabend in einem friedlichen, von Respekt und tiefer Zuneigung geprägten Umfeld verbringen können, wie sie sich das zeitlebens gewünscht hatte.

Resi
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Re: Missbrauchsfälle im Bregenzerwald

Beitrag von Resi » 19 Dez 2017, 12:47

Der Bregenzerwald ist sicherlich keine Insel der Seeligen! Sondern genauso wie anderswo auch mit unterschiedlich gearteten Menschen besiedelt. Wenn man wie ich mit vielen Menschen in Kontakt kommt, tun sich schon auch hin und wieder Abgründe auf. Tabus gibt es nach wie vor. Beispielsweise sexuelle Übergriffe im Familienverband! Gestandene Frauen erzählen, dass sie als kleines Kind von älteren Geschwisterkinder oder Nachbarskinder begrapscht bzw. zu unsittlichen Handlungen genötigt worden seien. Aber öffentlich machen möchte das verständlicherweise niemand, die Scham und auch das Unverständnis oder auch das Verharmlosen von Geschehnissen durch Mitmenschen schreckt ab. Es muss sich etwas ändern in der Gesellschaft, aber wie ??

Ehrenamtlicher
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Re: Missbrauchsfälle im Bregenzerwald

Beitrag von Ehrenamtlicher » 28 Aug 2018, 11:35

Scheinbar gibt es keine Hemmschwelle mehr für Gewalt. Selbst in den Familien gilt das Gesetz des Stärkeren und Wehrlose werden erbarmungslos nieder geprügelt.
https://www.vol.at/opferhilfe-republik- ... er/5904764

Was ist das für eine Welt?

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